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Die meisten misslungenen DTF-Transfers scheitern nicht am Druck, sondern an der Datei. Diese Seite fasst zusammen, worauf es ankommt — und warum.

Die sechs Punkte, die zählen

1. Das richtige Format

Lege dein Dokument exakt in der Grösse an, die du bestellst. Bestellst du 420 × 1000 mm, muss das PDF 420 × 1000 mm gross sein. Wenn wir skalieren müssen, sinkt die effektive Auflösung — und aus 300 dpi werden schnell 180.

Beim Artikel „individuell zugeschnitten“ ist es anders: dort lade nur das Motiv hoch, ohne Bogen und ohne Weissraum drumherum.

2. PDF statt PNG, wenn möglich

Ein PDF mit Vektorpfaden bleibt bei jeder Grösse scharf. Ein PNG hat eine feste Pixelzahl — vergrössert man es, wird es unscharf. Für Logos, Schriftzüge und Grafiken ist PDF immer die bessere Wahl.

Wenn du nur ein PNG hast: achte darauf, dass es gross genug ist. Als Faustregel brauchst du für 300 dpi rund 12 Pixel pro Millimeter. Ein Motiv mit 200 mm längster Seite sollte also mindestens 2400 Pixel haben.

3. Farben in CMYK

Wir drucken in CMYK. Dateien in RGB rechnen wir um — dabei verändern sich leuchtende Farben. Besonders betroffen sind Neontöne, kräftiges Blau und sattes Grün. Die wirken nach der Umrechnung matter, als du sie am Bildschirm gesehen hast.

4. Keine halbtransparenten Kanten

Das ist der wichtigste Punkt auf dieser Seite.

Im DTF-Druck steuert der Transparenzkanal, wo die weisse Unterschicht gedruckt wird. Wo dein Motiv voll deckend ist, kommt volles Weiss darunter. Wo es halbtransparent ist, kommt nur teilweise Weiss — und das sieht man.

Typische Ursachen: weichgezeichnete Kanten beim Freistellen, Schlagschatten, Verläufe die ins Nichts auslaufen, Deckkraft unter 100 % auf einer Ebene, weiche Masken in Photoshop.

Das Ergebnis: Ränder franzen aus, die Weissschicht wird löchrig, der Transfer löst sich früher vom Textil. Es ist der häufigste Reklamationsgrund im DTF-Druck.

Was du tun kannst: Stelle mit harten Kanten frei statt mit weicher Maske. Setze Ebenendeckkraft auf 100 %. Verzichte auf Schlagschatten oder gestalte sie als deckende Fläche. Unser Datencheck misst den Anteil halbtransparenter Pixel und meldet ihn dir.

5. Linienstärke mindestens 1 mm

Freistehende Linien unter 1 mm brechen beim Verpressen oder lösen sich später vom Textil. Das gilt auch für dünne Serifen bei kleiner Schrift und für feine Konturen um Logos. Bei Schrift heisst das praktisch: unter etwa 6 mm Höhe wird es bei den meisten Schriften kritisch.

6. Eine Seite pro Datei

Wir drucken die erste Seite. Mehrseitige PDFs führen zu Rückfragen und verzögern deine Bestellung. Wenn du verschiedene Motive hast, lege sie nebeneinander auf einen Bogen — oder bestelle mehrere Positionen.

Die häufigsten Fehler

Fehler Was passiert Lösung
Bild aus dem Internet verwendet 72 dpi, unscharf Originaldatei beim Grafiker anfragen
Logo aus Word oder PowerPoint exportiert komprimiert, RGB, oft transparent Original vom Grafiker anfragen
Weiche Kante beim Freistellen Rand franst aus Hart freistellen
Motiv mitten auf einem A4-Bogen Weissraum wird mitgedruckt Nur das Motiv liefern
Schrift nicht in Pfade umgewandelt Schrift fehlt oder wird ersetzt Vor dem Export in Pfade wandeln
JPG hochgeladen kein Transparenzkanal, Hintergrund wird gedruckt Als PNG mit Alphakanal oder PDF exportieren

Was unser Datencheck prüft

Sobald du eine Datei hochlädst, prüfen wir automatisch Dateiformat und Dateigrösse, die effektive Auflösung bezogen auf deine Bestellgrösse, Vektor oder Pixel, den Anteil halbtransparenter Pixel, den Farbraum, die Seitenzahl bei PDF und die Abweichung vom bestellten Format.

Du siehst das Ergebnis sofort — noch bevor du bezahlst. Mehr dazu unter Datencheck.

Wenn du unsicher bist: ruf uns an unter 079 198 25 18. Lieber einmal kurz telefonieren als eine Serie neu drucken.