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Sportshirts, Leggings, Badeshorts und Taschen sind oft aus Polyamid (Nylon), meist mit etwas Elasthan. DTF hält auf diesen Stoffen gut – aber Polyamid verträgt weniger Hitze als Baumwolle oder Polyester. Mit den Standardwerten riskierst du glänzende Pressabdrücke oder einen Stoff, der sich verzieht.

Die Richtwerte für Polyamid

  • Temperatur: rund 135 °C
  • Zeit: 10 Sekunden
  • Druck: mittel
  • Abziehen: sofort heiss, flach und zügig
  • Nachpressen: 5 Sekunden mit Backpapier oder Teflonfolie darüber

Das Nachpressen drückt den Kleber noch einmal in die Fasern und macht die Oberfläche matter und strapazierfähiger. Die Werte für Baumwolle, Polyester und Mischgewebe findest du bei den Pressparametern.

Elasthan ist kein Problem

Ein Elasthan-Anteil von 10 bis 20 Prozent, wie bei Sportbekleidung üblich, stört nicht. Der Transfer bleibt elastisch und dehnt sich mit. Wichtig ist nur, das Textil beim Pressen nicht zu dehnen – flach auflegen, nicht spannen.

Zuerst testen

Polyamid ist nicht gleich Polyamid. Beschichtungen, Imprägnierungen und dunkle Färbungen verhalten sich unterschiedlich. Mach deshalb vor einer Serie immer einen Test an einem Stück oder an einer unauffälligen Stelle:

  • Bleibt der Stoff glatt, ohne glänzenden Abdruck der Presse?
  • Haftet der Transfer nach dem Abkühlen auch an den Kanten?
  • Hält er einen kräftigen Dehnungstest aus?

Für solche Tests eignet sich unser kostenloses Muster-Paket.

Achtung bei gefärbten Synthetics

Bei manchen synthetischen Stoffen kann die Farbe des Textils beim Pressen in den Druck wandern – vor allem ins Weiss. Heikel sind Rot, Bordeaux, Pink und Fuchsia sowie dunkle Töne. Mehr dazu im Beitrag DTF auf Sublimationstrikots.

Unsicher bei einem bestimmten Stoff? Schreib uns die Materialangabe vom Etikett an info@krainerdruck.ch, wir sagen dir, wie wir vorgehen würden.


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