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Vereinstrikots sind oft sublimiert: Die Farbe ist nicht auf den Stoff gedruckt, sondern als Dampf in die Polyesterfaser gezogen. Das sieht gut aus – für einen DTF-Transfer ist es aber ein schwieriger Untergrund.

Was ist Farbmigration?

Beim Pressen wird das Trikot wieder heiss. Die Sublimationsfarbe kann dabei erneut verdampfen und von unten in den Transfer wandern. Das Ergebnis: Weisse Flächen werden rosa, grau oder fleckig – manchmal sofort, manchmal erst nach einigen Tagen.

Besonders anfällig sind Rot, Bordeaux, Pink und Fuchsia sowie dunkle Töne wie Schwarz und Marine. Das gilt nicht nur für sublimierte Trikots, sondern auch für manche stark gefärbte Polyester-Shirts.

Bieten wir Transfers mit Sperrschicht an?

Nein. Transfers mit Sperrschicht gegen Sublimation (Blockout, Subli-Block) haben wir nicht im Angebot. Unsere DTF-Transfers sind deshalb für sublimierte Textilien nicht geeignet: Der Transfer hält zwar, kann sich aber von hinten verfärben. Das steht auch so bei den Produkten und in den häufigen Fragen.

Was du stattdessen tun kannst

Am sichersten sind Baumwolle, Mischgewebe und Polyester, das nicht sublimiert ist. Wenn die Trikots noch nicht bestellt sind, lohnt es sich, beim Lieferanten nach einem nicht sublimierten Modell zu fragen – etwa einem einfarbigen Trikot mit eingefärbtem Garn.

Auf Polyester gilt: so wenig Hitze wie möglich. Richtwerte findest du bei den Pressparametern.

Immer zuerst testen

Ob ein Textil migriert, sieht man ihm nicht an. Presse vor der Serie ein Teststück auf einen Ärmel oder den Saum und schau es dir nach dem Abkühlen und nochmals nach ein bis zwei Tagen an. Bleibt das Weiss sauber, ist das Textil in Ordnung. Für den Test eignet sich das kostenlose Muster-Paket.

Unsicher bei einem bestimmten Trikot? Schreib uns an info@krainerdruck.ch, wir sagen dir, worauf du achten musst.


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